Steigere nicht die Produktivität, sonst beißen dich die Hunde!
Baue einfach bessere Produkte in einem besseren Arbeitsumfeld.
Für einen Berater mag das ein ungewöhnlicher Rat sein und alle die hier nicht weiterlesen wollen kann ich wohl vorerst aus meinem Kundenkreis verabschieden. Lasst uns in 10 Jahren noch mal darüber sprechen, wenn es so richtig eng wird.
All jene die glauben, dass ein Fünkchen Wahrheit darin stecken könnte, mögen diesen Link bitte weiterleiten, denn es handelt sich hier um einen Massenphänomen, das wir nur gemeinsam ausmerzen können.
Die folgenden Grundannahmen könnten uns dabei helfen:
Jeder will produktiv sein. Leider hat nicht jeder das Glück in einem Umfeld zu arbeiten in dem er das auch kann. Aber warum führen so viele Organisationen lieber Performance-Reviews, komplexe Arbeitszeitnachweise, Quartalsziele mit Bonuszahlungen und den ganzen Unsinn ein, anstatt das Problem an der Wurzel zu packen. Lasst uns doch lieber gemeinsam ein Arbeitsumfeld schaffen in dem Produkte entstehen können, die jemanden vom Hocker reißen! Ist ja nicht so, dass wir nicht wüssten wie es geht (Google, Apple, Facebook anyone?).
Jeder will an einer guten Sache arbeiten. Leider gibt es viele Unternehmen, die regelmäßig das gleiche billiger anbieten. Außerdem gibt es noch Unmengen von Produkten, die wirklich niemand braucht. Gibt es eigentlich auch einen Award für Produkte die niemand braucht? Das wäre toll, denn dann könnte man auch gleich sehen wo man wirklich nicht arbeiten will. Nestlé Kindermilchschnitte gefällig?
Warum also nicht die Produktivität steigern? Ganz einfach. Es gibt nur zwei Gründe, warum ein Unternehmen Produktivitätsprobleme haben kann.
a) Das Arbeitsumfeld passt nicht. So what? Fix it!
b) Die Produkte passen nicht? So what? Fix it!
Dabei möchte ich noch anmerken dass a) und b) sich wechselseitig unterstützen. Manche Menschen sind bereit Lebenszeit in miese Produkte zu investieren, wenn dafür das Arbeitsumfeld einen Ausgleich schafft. Andere wieder basteln in ihrer Garage gerade die Spielveränderer von morgen.
Letztere sind die Hunde, die beißen. Wau!